Beweglich und gesund durchs Leben

Auch wenn wir heute generell jünger aussehen als die Generationen davor – die Körperzusammensetzung verändert sich dennoch im Laufe des Lebens. Im Allgemeinen kommt es zum Abbau von Muskelmasse sowie zu einer Erhöhung des Körperfettanteils – wenn wir nicht aktiv mit Bewegung und einer angepassten Ernährung gegensteuern. Jeder kann aktiv etwas dagegen tun – Muskelaufbau ist bis ins hohe Alter möglich!

Egal wie jung Menschen heutzutage aussehen, Tatsache ist, die biologische Uhr macht keinen Halt. Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der altersbedingte Muskelabbau – fünf Prozent alle zehn Jahre. Die Muskulatur wird durch Fettgewebe ersetzt und dies führt zu einer eingeschränkten Muskelfunktionalität. Dadurch steigt das Risiko für Stürze, Knochenbrüche und Verletzungen. Die gute Nachricht ist: Jeder kann aktiv etwas dagegen tun!

Krafttraining, Ausdauersport, Koordination & Gleichgewicht 

Um übermäßigen Muskelschwund zu verhindern, ist regelmäßige Bewegung von Kindheit an bis ins hohe Alter notwendig. Empfehlenswert ist ein medizinischer Leistungscheck, um eine Über- oder Unterbelastung zu verhindern. Gezieltes Krafttraining stabilisiert Gelenke und stärkt die Knochendichte. Wichtig dabei ist: Muskeln fordern, nicht schonen. Krafttraining sollte laut WHO zwei Mal pro Woche durchgeführt werden. Für Anfänger ist es jedoch ratsam, sich Hilfe von qualifizierten Trainern zu holen.

Gleichfalls sind Ausdauer und Koordination sportmotorische Eigenschaften, die regelmäßig trainiert werden sollten. Auch Koordinations- und Gleichgewichtsübungen in Kombination sind sehr gut, weil sie das Zusammenspiel von Gehirn und Muskeln fördern. Einfache Übungen lassen sich auch leicht in den Alltag einbauen. Zum Beispiel kann man beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder auch dabei das andere Bein vor und zurück bewegen und mit der Hand dazu einen Kreis zeichnen. Auch Tanzen ist eine ideale Bewegungsform für die Schulung der Koordination.

Positive Nebeneffekte

Sportliche Aktivitäten bringen viele positive Nebeneffekte mit sich. Nicht nur hilft Sport generell beim Erhalt der Gesundheit. Sport unterstützt auch in der Therapie vieler Erkrankungen, wie z.B. Krebs, Depressionen, Diabetes oder Bluthochdruck. Zudem wirkt er sich positiv auf das Gehirn aus und steigert die Leistungsfähigkeit des Herzens. Stress kann durch Bewegung besser abgebaut und die Konzentrationsfähigkeit erhöht werden. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Durchblutung gefördert. Und schließlich haben regelmäßige sportliche Aktivitäten noch einen sozialen Aspekt: Sport ist eine gute Möglichkeit, Menschen zu treffen und neue kennenzulernen.