4LIFECHANGERS: Riesendanke an Österreichs Gesundheitswesen

Folge 12: Wie wichtig Gesundheit ist – und damit jene Menschen, die im Gesundheits- und Medizinwesen tätig sind – haben wohl alle Länder dieser Welt in der Corona-Krise mehr als deutlich zu spüren bekommen. Wir bedanken uns daher und küren das medizinische Fachpersonal zu den 4LIFECHANGERS dieser Woche.

Wir können uns in Österreich glücklich schätzen, dass wir ein so gut funktionierendes medizinisches System haben und dank des großen persönlichen Einsatzes jedes einzelnen „Gesundheits-Wesens“ gut über die erste Corona-Runde gekommen sind. Das österreichische medizinische Personal ist daher unser designierter 4LIFECHANGER der Woche. Denn im Gesundheits- und Medizinwesen tätige Menschen standen und stehen seit Wochen vor vielen neuen und schwierigen Herausforderungen, die sie tagtäglich bewältigen müssen.

Der Wiener Ärztefunktdienst

Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass z.B. der Wiener Ärztefunkdienst besonders exponiert und hohem Druck ausgesetzt war. So führen dessen Mitarbeiter derzeit alle Corona-Tests in Österreich durch und betreuen die Corona-Stationen in den Krankenhäusern. Dr. Ernest Zulus war als ärztlicher Leiter des Ärztefunkdienstes an vorderster Front und gibt uns Einblick in den neuen Corona-Alltag: „Unser Alltag hat sich insofern verändert, weil wir neben unserer Hauptaufgaben – beispielsweise der Visitentätigkeit und telefonärztlichen Kontrolle – während der Corona-Krise auch die Abstrichtätigkeit übernommen haben, und in weiterer Folge in den Spitälern auch die Einstufung der Patienten nach Dringlichkeit.“

Dass sich das Arzt-Patienten-Verhältnis zum Positiven geändert hat, konnte auch Allgemeinmediziner Wolfgang Mückstein feststellen. Er freut sich vermehrt über die gestiegene Dankbarkeit für die Arbeit in den vergangenen Wochen. „Wir haben viel Zuspruch und Anerkennung erfahren. Aber ich möchte hiermit auch Dank und Anerkennung an unsere Patienten zurückgeben – für die Einhaltung der Regeln, die Einhaltung der Sicherheitsabstände und das Maskentragen. So ist gemeinsam eine medizinische Basisversorgung in dieser Zeit gelungen.“

Weiteres Thema der Sendung: Gut geschmiert ist halb gewonnen

Auch wenn die Sonne lebenswichtig ist und sie auch für die Produktion des Vitamin D im menschlichen Körper verantwortlich ist: Die Haut sollte nicht über das gesunde Maß hinaus zu starker Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Vor allem, wenn man vorhat, sich lange im Freien aufzuhalten oder Sport zu betreiben. Die meisten wissen es ohnehin, denn es gibt wahrscheinlich kaum Menschen, die noch keinen hatten. Die Rede ist vom Sonnenbrand.

Rote, brennende Haut ist dabei aber nur das kleinere Übel angesichts dessen, was ein deutliches Zuviel an UV-Strahlen der Haut Schaden kann – im schlimmsten Fall Hautkrebs. „Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser. Damit beugt man UV-Schäden der Haut vor“, rät daher Dermatologin Claudia Heller-Vitouch und erklärt, was für wen gut ist: „Der Lichtschutzufaktor gibt darüber Auskunft, wie lange der Schutz anhält. Sonnenschutzmittel erhöhen die Zeit, die ich in der Sonne verbringen kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, also die sogenannte Eigenschutzzeit, um den Faktor, der auf der Packung angegeben ist. Wenn also ein hellhäutiger Mensch etwa zehn Minuten in der prallen Sonne sein kann, ohne dass eine Rötung auftritt, dann erhöht sich bei der Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit dem Sonnenschutzfaktor 50 diese Eigenschutzzeit um das 50fache. Er kann dann etwa acht Stunden Freien unterwegs sein oder Sport betreiben.“

Sollte es dennoch einmal zu einem Sonnenbrand kommen, ist es vor allem wichtig, die Haut z.B. mit Wasser zu kühlen. Wenn zur geröteten Haut noch Blasen, Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Die 12. Folge von 4LIFECHANGERS läuft ab dem 2. Juni 2020 auf folgenden Sendern:

Di, 11:00 Uhr: PULS 4
Mi, 09:10 Uhr: sixx Austria
Mi, 19:55 Uhr: SAT.1 Österreich
Do, 19:00 Uhr: PULS 24
Fr, 16:05 Uhr: kabel eins doku austria
Sa, 18:05 Uhr: ProSieben Austria
Mo, 15:50 Uhr: kabel eins austria