4LIFECHANGERS: Goji-Beere und Sanddorn – gut für Immunsystem und Stoffwechsel

Folge 13: Die Goji-Beere wirkt sich besonders gut auf den Stoffwechsel und das Immunsystem aus. Zusätzlich reguliert sie den Blutdruck, stärkt Herz, Leber und Niere und mindert Stress. Genauso viel Power steckt auch in einer anderen kleinen Beere – im Sanddorn. In dieser Sendung spricht eine Ernährungswissenschafterin über diese beiden Superfoods. Weiters gibt ein Physiotherapeut Tipps, wie man Rückenschmerzen durchkreuzt.

Als Superfood wird besonders gesundes, vitaminreiches Essen bezeichnet. Dazu zählt zum Beispiel auch die Goji-Beere. Während sie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bereits seit Jahrhunderten zum Einsatz kommt, wird sie bei uns erst seit einigen Jahren als Superfood gehypt. Doch was macht die kleine Beere so gesund? „Die Goji-Beere stärkt unsere Verdauung und unser Immunsystem,“ erklärt Ernährungswissenschafterin Veronika Macek-Strokosch. „Sie hat viele wichtige Inhaltsstoffe, die für uns entscheidend sind. Zum Beispiel das Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe und auch das Vitamin C. Aber auch von den Mineralstoffen und Spurenelementen her ist sie interessant. Sie liefert Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink oder Selen.“ Die Goji-Beere ist in vielen TCM-Rezepturen enthalten, ist aber auch eine beliebte Zutat in unserer Küche. „Ideal ist es auch, wenn man sie als Saft einnimmt zum Beispiel, aber man kann sie auch roh als Snack genießen.“

Ein weiteres Superfood, in dem mindestens genauso viel Power steckt, ist der Sanddorn. Veronika Macek-Strokosch beschreibt ihn als richtigen Vitaminbooster. „Er hat sehr viel Vitamin C – sogar mehr als die Zitrone. Viele Studien haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe vom Sanddorn entzündungshemmend, zellschützend, regenerierend, aber auch stressmindernd wirken,“ so die Ernährungswissenschafterin. Außerdem übt Sanddorn auch auf die Haut einen positiven Effekt aus: Er verbessert trockene Haut, treibt die Wundheilung an, und erste Falten können durch Sanddorn natürlich aufgepolstert werden. Die Einnahme empfiehlt sich meist in Form von Kompotten oder Säften, damit der Körper die Vitamine und Mineralstoffe gut aufnehmen kann.

Weiteres Thema – Monotonie unterbrechen hilft gegen steifen Rücken

In Zeiten von Home Office und fehlender Bewegung leidet vor allem unser Rücken. Bernhard Taxer arbeitet als Physiotherapeut in Graz. Er stellt einfache Übungen vor, mit denen sich Rückenschmerzen nach einem langen Tag am Schreibtisch vorbeugen lassen.

“Es gibt nicht die perfekte Übung, und das ist die Rückenschmerzübung“, schickt Bernhard Taxer gleich vorweg. „Die beste Übung ist die, die man macht. Im Arbeitsalltag macht es Sinn, monotone Positionen, Haltungen zu unterbrechen.”

  1. Haltungswechsel: Bei Übung eins geht es um einen Haltungswechsel in der Sitzposition. Die Füße stehen fest am Boden. Den Rücken ruhig übertrieben aufrichten, dabei die Schultern entspannen. Anschließend wieder alles fallen lassen und eine “schlechte Haltung” einnehmen. Diesen Bewegungswechseln ein paar Mal wiederholen.
  2. Nacken lockern: Hier wird der Nacken mobilisiert. Zum Beispiel den Kopf im Nacken rollen, rauf und runter oder nach links und rechts schauen. Bernhard Taxer: “Man kann mal hergehen und nur den Nacken bewegen. Ich bin dann mein eigener Therapeut und schau mal, was passt für mich.”
  3. Brustkorb drehen: Als nächstes werden die Hände vor der Brust verschränkt. Der Kopf bewegt sich nicht, die Augen fixieren einen Punkt. Anschließend nur den Brustkorb nach links und rechts drehen. So wird der Burstwirbel-Bereich entspannt.

Zusätzliche Bewegung schadet natürlich auch nicht. “Eine kleine Runde zu spazieren, die Wege zum Kopierer vielleicht mit einem kleinen Umweg nutzen. Also monotone Situationen unterbrechen, das macht Sinn,“ empfiehlt Bernhard Taxer.

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