4LIFECHANGERS – Gesünder leben mit weniger Stress

Folge 33: Wenn Stress zu einer Dauerbelastung wird, kann dieser die körperliche und seelische Gesundheit stark beeinträchtigen bzw. sich auch auf bereits bestehende Erkrankungen verstärkt auswirken. Modedesignerin Karin Weinhold hat diese Erfahrung am eigenen Körper gemacht. Wie sie ihr Leben entschleunigt hat, erzählt sie in dieser Sendung.

Drei Jahre lang spürte Karin Weinhold einen enormen Druck auf der Brust und litt unter der Empfindung eines „abgeschnürten“ Halses. Ihr Alltag war geprägt von innerer Unruhe und dem Gefühl, wie ein Hamster im Hamsterrad immer weiter laufen zu müssen. „Auch wenn ich einmal Ruhe oder Pause hatte zwischen meiner Arbeit, war ich unruhig,“ erklärt die Modedesigner, wie sich der Dauerstress bei ihr ausgewirkt hat.

Als Karin Weinhold erkannte, dass sie so nicht mehr weitermachen konnte, holte sich Hilfe bei Anima Mentis. Basierend auf ihrem individuellen „Mentalen Fitness-Check“ bekam sie ein Programm, das für ihre sie und ihre Bedürfnisse persönlich zugeschnitten war. Ob mit Atemtechniken, Aroma- oder Lichttherapie: Karin Weinhold, lernte ihr Leben wieder zu entschleunigen und auf ihren Körper zu hören. „All diese Kombinationen haben mir dann wirklich geholfen, den Stress abzubauen.“ Heute achtet sie bewusst auf ihre Bedürfnisse und nimmt sich Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Ihr Appell an andere: Auf die geistige Gesundheit achten und nicht zögern, Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Weitere Themen der Sendung

Erste-Hilfe-Tipp – Was tun bei einem Schlaganfall?!

Das rasche Erkennen eines Schlaganfalls ist lebenswichtig und kann manche Spätfolgen vermeiden. Für das rasche Erkennen, ob es sich also tatsächlich um einen Schlaganfall handelt, gilt die sogenannte „FAST-Regel“ (Face, Arms, Speech, Timing). So deuten Veränderungen wie ein schiefer Mundwinkel, Lähmungen eines Armes oder Sprachprobleme  auf einen Schlaganfall hin. Betroffene Personen sollten versuchen, beide Arme hochzuheben, zu lachen oder Sätze nachzusprechen. Bei einem oder mehreren Symptomen muss sofort der Notruf gerufen werden. Am besten bringen Sie die betroffene Person in die stabile Seitenlage und wirken beruhigend auf sie ein.

Die Welt braucht mehr Stammzellenspender

Blut versorgt unseren Körper mit Sauerstoff, regelt seine Temperatur und schützt ihn mit Antikörpern vor Krankheitserregern. Für Letzteres sind die weißen Blutkörperchen zuständig, die im Knochenmark gebildet werden. Bei Leukämie erzeugt das Knochenmark unkontrolliert unreife weiße Blutkörperchen, die gesunde Blutzellen verdrängen und Organe schädigen. Eine Chemotherapie kann helfen, weil sie Knochenmark und kranke Zellen zerstört. Um nach der Chemo wieder gesunde Zellen nachzubilden, hilft oft eine Stammzellenspende.

Gerda Leitner von der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin am AKH Wien beschreibt die Vorgangsweise: „Wir sammeln hauptsächlich die Sammlung die periphere Blutstammzelle. Das sind die Zellen, aus denen sich die Blutzellen entwickeln. Diese Stammzellen finden, wo sie hingehören. Das nennt sich Homing – die Zellen finden heim. Sie wandern vom Blut in das Knochenmark und bilden dort ein neues Knochenmark.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gewebe von Stammzellenspendern passt, liegt bei 1:500.000. Eine internationale Datenbank hilft bei der Vermittlung von passenden SpenderInnen.

Stammzellen spenden können gesunde Erwachsene zwischen 18 und 45 Jahren. Je mehr Menschen sich registrieren, desto mehr können potentiell geheilt werden.

Mehr Infos auf: stammzellenspende.at

Siehe dazu auch unsere 4LIFECHANGERS-Sendung zu diesem Thema:

Kleine Ursache große Wirkung – vom Stammzellenspender zum Lebensretter