4LIFECHANGERS: Notfallmamas – eine Freude für Eltern und kranke Kinder

Folge 22: Den Spagat zwischen Kindern und Job unter einen Hut zu bekommen, kann für berufstätige Eltern oft schwierig sein – vor allem, wenn die Kinder krank werden. In diesen Fällen hilft der gemeinnützige Verein KiB. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, berufstätige Eltern zu entlasten und gleichzeitig Kindern die Möglichkeit zu bieten, in Ruhe und Geborgenheit wieder gesund zu werden. Die 4Lifechangers-Redaktion hat sich angesehen, wie das funktioniert und besuchte eine Familie und deren Notfallmama Heidi.

„Jedes Kind hat ein Recht auf die bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Betreuung. Dies ist die grundlegende Motivation für alle Tätigkeiten und Aktivitäten von KiB“, heißt es auf der Webseite des gemeinnützigen Vereines. Deshalb übernimmt KiB die spezielle Betreuung bei Krankheitsfällen von Kindern zu Hause oder auch im Spital. Familien steht so ein Netz von leistbaren Dienstleistungsanbietern und Notfallmamas zur Verfügung. Bei Doris Dittmann, berufstätiger Mutter von zwei Kindern, springt zum Beispiel Notfallmama Heidi ein, wenn Magnus oder Theresa krank werden.

„Es nimmt einfach unglaublich viel Druck weg, wenn man sowieso ein eher kränkliches Kind hat. Denn es ist schon eine Belastung, wenn man eine neue Arbeit beginnt, wo man die Kollegen noch nicht so kennt und man seine Leistung bringen will, dann ist es einfach immens erleichternd, wenn man so einen Notfallplan hat,“ schildert Doris Dittmann die Situation.

Heidi ist selbst Mutter und weiß, wie schwierig es ist, Arbeit und kranke Kinder zu managen. Zu Magnus und Theresa hat die freiwillige Notfallmama von Anfang an einen guten Draht gehabt: „Es ist für viele nicht so einfach, dass sie wen haben – Omas oder Opas, die nebenan wohnen. Meistens werden sie halt kurzfristig krank, also dass man schnell Hilfe braucht. Und ich find‘ das einfach eine gute Sache, diesen Verein, der die Familien unterstützt und da Notfallmamas und -papas schickt, die dann schnell zur Stelle sind und auf die Kinder schauen.“

Magnus und Theresa genießen die Zeit mit Heidi sehr – Kranksein ist dann gar nicht mehr so schlimm. Magnus kann ihr seine neuesten Dinosaurier zeigen, und Theresa kann wieder mit ihr basteln. „Er hat mich schon an der Tür empfangen und war gleich total lieb“, erzählt Heidi. „Er hat gleich los gelegt mit Dinosauriern. Es war total lieb. Und auch die Theresa wollte dann da bleiben. Es war ein total netter Vormittag, und ich hab mich gefühlt, als ob ich ihn schon länger kenne, weil wir sind dann auf der Couch gelegen und er hat sich zu mir dazu gekuschelt, und ich hab‘ ihm vorgelesen.“

Mehr Infos unter: kib.or.at

Weitere Themen dieser Sendung: Faktencheck – Muttermalkontrolle

Das Melanom (schwarzer Hautkrebs) gilt als die bösartigste Hautkrebsform. Österreichweit gibt es etwa 1.500 neue Fälle pro Jahr (Quelle: gesunheit.gv.at). Früherkennung ist also das A und O. Bei der regelmäßigen Selbstkontrolle gilt: Auf JEDE mögliche Veränderung achten. Die ABCDE-Regel hilft dabei, Veränderungen zu beobachten.

A wie Asymmetrie
B wie Begrenzung
C wie coloriert (Farbe)
D wie Durchmesser
E wie Erhabenheit

„Ich empfehle ein Mal im Jahr die Muttermalkontrolle. Der Hautkrebs ist eigentlich der einzige Krebs, der vor unseren Augen passiert,“ so Dermatologe Oliver Kandel. „Und die Muttermalkontrolle ist prinzipiell eine relativ kurze und einfache Untersuchung, die nicht schmerzhaft ist. Und damit kann ich dem Risiko entgehen, dass ich dann vielleicht das zu einem Stadium entdecke, wo es unter Umständen dann schon Komplikationen macht oder zu spät ist.“

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