4LIFECHANGERS: Hilfe für Eltern von Sternenkindern

4LIFECHANGERS, Folge 17: Kinder, die bereits vor, während oder kurz nach ihrer Geburt sterben, werden häufig als Sternenkinder bezeichnet. Unser 4LIFECHANGERIN der Woche, Claudia Weinert, kennt den Schmerz nach einer Fehlgeburt sowie auch die schwierige Zeit danach, die für alle Paare eine Herausforderung darstellt. Heute hat sie drei gesunde Kinder und hilft anderen Betroffenen durch den Trauerprozess.

„Die ersten Wochen waren wie ein schwarzes Loch“, beschreibt Claudia Weinert ihre schmerzlichsten Lebenserfahrungen, als sie ihren Sohn Dominik 2006 im zweiten Schwangerschaftsdrittel verlor. „Ich war in einem Schockzustand, denn es ist alles sehr schnell gegangen. Es war unser Wunschkind und die Beziehung ist daran gescheitert – und ein neuer Lebensabschnitt hat damit begonnen. Mir hat es sehr geholfen, darüber zu reden und darüber zu lesen. Es war meine Art das zu verarbeiten“, verdeutlicht die heute dreifache Mutter in der 4LifeChangers-Sendung.

Symbiose zwischen Pflegekindern und Eltern

Nach zwei weiteren Fehlgeburten hatten Claudia und ihr jetziger Ehemann das Thema Schwangerschaft abgeschlossen und nach einem neuen Weg der Elternschaft gesucht. Da viele Kinder auch ihrerseits Eltern brauchen, fanden sie in Zwillingen als Pflegekinder ihr elterliches Glück. Wie das Leben so spielt, kam kurz darauf kam die große Überraschung – sie wurde mit ihrem jüngsten Sohn schwanger.

Heute hat Claudia Weinert die schmerzvollen Fehlgeburten als Teil ihrer Lebensgeschichte akzeptiert. Als Obfrau des Vereins Regenbogen engagiert sie sich, um anderen Betroffenen zu helfen: Entweder durch das Bereitstellen von Informationen bereits im Krankenhaus oder durch Unterstützung im Trauerprozess. Claudia Weinert ist heute vor allem dankbar. Dankbar für ihre drei gesunden Kinder und dankbar, andere Familien durch ihre eigene Erfahrung nach einer Fehl- oder Totgeburt unterstützen zu können.

Mehr Infos:

shg-regenbogen.at
nanaya.at

Ein weiteres Thema der Sendung: Bioprinting – menschliche Körperzellen aus dem 3D-Drucker

Mit dem 3D-Drucker können nicht nur Werkzeuge und Tiere aus Marzipan, sondern auch menschliche „Ersatzteile“ rekonstruiert werden. Judith Hagenbuchner, Leiterin des 3D-Bioprinting-Labors an der Uniklinik Innsbruck, beschreibt die neuen medizinischen Möglichkeiten.

Mit dem 3D-Drucker können nicht nur Werkzeuge und Tiere aus Marzipan, sondern auch menschliche „Ersatzteile“ rekonstruiert werden. Judith Hagenbuchner, Leiterin des 3D-Bioprinting-Labors an der Uniklinik Innsbruck, beschreibt die neuen medizinischen Möglichkeiten.

Die 17. Folge läuft ab dem 21.7.2020 auf folgenden Sendern:

Di, 11:00 Uhr: PULS 4
Mi, 9:10 Uhr: sixx Austria
Mi, 19:55 Uhr: SAT.1 Österreich
Do, 19:00 Uhr: PULS 24
Fr, 16:05 Uhr: kabel eins doku austria
Sa, 18:05 Uhr: ProSieben Austria
Mo, 15:50 Uhr: kabel eins austria